Kreditkarten – Eine erfolgreiche Geschichte

Die Kreditkarte ist, rein vom Prinzip her, keine neue Erfindung. Während es früher schriftliche Wechsel waren, ist die wahre Neuerung die Möglichkeit, Überweisungen und Lastschriften schnell und unkompliziert elektronisch abzuwickeln. Aufgrund dieser technischen Innovation entwickelten mehrere führende Bankunternehmen, meist aus Amerika, die Kreditkarte für Privat- und Geschäftsleute. Eines der führenden Institute war dabei die American Express Card (AMEX), die von verschiedenen Kreditinstituten gemeinsam entwickelt wurde. Doch was gibt es für Kreditkarten und wie kann man sie verwenden? In diesem Text soll eine kurze Übersicht geboten werden.

Wichtig ist, dass dabei das Grundprinzip einer Kreditkarte verständlich dargestellt wird. Der Nutzer einer Kreditkarte hat, im Gegensatz zur Master-, oder Girocard ein meist fest definiertes Limit in dessen Rahmen er einkaufen kann. Im Gegensatz zu anderen Kontobewegungen wird bei einer Kreditkarte der fällige Betrag erst nach einem gewissen Zeitrahmen, meist 30 Tage, von der Bank in Rechnung gestellt und wird somit fällig. Die Kreditkarte ermöglicht also schnellere und effektivere Investitionen.

Charge-, und Debit-Karten

Charge-, und Debit-Karten, beispielsweise von AMEX, finden sich meist in der Mittelschicht und in den unteren Einkommensschichten. Während bei einer Charge-Karte das obig erwähnte Prinzip der Rechnungsstellung mit anschließender Zahlung, entweder auf Raten oder als ganzer Betrag, auch größere Investitionen ohne Probleme ermöglicht, ist die Debit-Karte begrenzt auf das Kontolimit des Verwenders. Bei der Debit-Karte wird auch keine Rechnung gestellt, vielmehr wird der Betrag in voller Höhe sofort und ohne Kulanz fällig. Debit-Karten vermeiden somit eher den Einsatz von Bargeld, ermöglichen aber nur Investitionen in begrenzter Höhe.

Daily-Chargekarte

Die Daily-Chargekarte ist eine Mischform aus beiden obig genannten Karten. Für diese Karte wird dem Kunden ein weiteres, nur für diese Karte verwendbares Konto eingeräumt, das er je nach Bedarf mit Guthaben füllen oder mit einem eingeräumten Kreditrahmen belasten kann. Die Abrechnung erfolgt auch hier sofort nach Bezahlung und für Guthaben gibt es keine Zinsen. Belastungen sind aber, wie beim Girokonto, nicht zinsfrei.

Prepaid-Karten

Ähnlich wie die Daily-Chargekarte verfügt der Kunde bei der Prepaid-Karte ebenfalls über ein zweites Konto, dass nur mit dieser Karte verwendbar ist. Doch im Gegensatz zu anderen Karten kann dieses nur mit Guthaben geführt werden. Auch dieses Konto ist sofort nach der getätigten Zahlung belastet, wird aber aufgrund seiner hohen elektronischen Verfügbarkeit vor allem im Internet als Zahlungsmittel hoch geschätzt.

Vor-, und Nachteile von Kreditkarten

Institute wie AMEX, Mastercard oder andere Anbieter haben das Potential von Kreditkarten schnell erkannt und machten diese entsprechend populär bei Kunden und Verbrauchern. Eine kostenlose Übersicht der verschiedenen Anbieter wird im Internet angeboten. Dennoch birgt die Nutzung von Kreditkarten erhebliche Risiken, aber auch ebenso viele Vorteile. Vorteilhaft ist die zusätzliche Sicherheit zu bewerten, denn wer eine Kreditkarte mitführt kann sich Bargeld sparen und läuft so nicht in Gefahr, dieses zu verlieren. Auch kann der Verlust oder der Missbrauch der Kreditkarte schnell verhindert werden. Verbraucherstudien ergeben aber, dass die Benutzung von Kreditkarten auch erhebliche Risiken bergen kann. Häufig sind Überschuldung oder gar Insolvenz die Folge von einer zu hohen Belastung der Kreditkarte und einem unsachgemäßen Umgang mit dem eingeräumten Kreditvolumen. Doch auch wenn diese Problematik besteht, einen sinnvollen Einsatz der Kreditkarte kann nichts ersetzen.

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