Rohstofffonds als Geldanlage

Rohstoffe für die Energieerzeugung sind trotz des wachsenden Marktes der erneuerbaren Energien nicht wegzudenken. Da der Bedarf an Energie stetig steigt, steigt auch der Bedarf an Rohstoffen. Eine Abdeckung etwa mit Solarenergie oder Wasserkraft ist aktuell nicht möglich und wird wohl noch Jahre dauern.

Aus diesem Grund sind geschlossene Beteiligungen, die in Rohstoffe investieren, für viele Anleger enorm interessant. Vor allem dann, wenn ein langfristiges Investment angestrebt wird und somit kurzfristige Wertschwankungen ausgeglichen werden können, ist eine solche Anleger durchaus lohnend. Allein in den letzten Jahren konnte ein enormer Anstieg der Rohstoffpreise beobachtet werden. Diese Tendenz wird sicher auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten beibehalten werden, denn neben dem wachsenden Bedarf an Rohstoffen werden diese zunehmend knapper. Selbst eine Ausweitung der Rohstoffproduktion ist kaum mehr möglich.

Anleger, die ein Investment in Rohstoffe planen, können hierzu sowohl Ölfonds wie auch Gasfonds nutzen. Mit Ölfonds beispielsweise ist es möglich, sich direkt an einer Ölquelle zu beteiligen  und dabei von der Förderung wie auch vom Verkauf des „schwarzen Goldes“ zu profitieren. Andere Fonds wiederum investieren in die Erschließung neuer Fördergebiete oder aber in Unternehmen, die den Rohstoff Öl weiter verarbeiten.

Auch mit Gasfonds ist es möglich, sowohl in die Förderung wie auch in die Erschließung neuer Gasfelder zu investieren und damit von den steigenden Preisen für Erdgas zu profitieren. In beiden Fällen ist es möglich, überdurchschnittliche Renditen zu profitieren und am Rohstoff-Boom teilzuhaben.

Be Sociable, Share!
Dieser Beitrag wurde unter Geldanlage abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Rohstofffonds als Geldanlage

  1. Sandra Meier sagt:

    Die Frage, die sich mir stellt ist, wie lange Rohstofffonds noch gewinnbringend sind. Ich glaube, die sollte man sehr genau im Auge haben und lieber zu früh, als zu spät verkaufen.

  2. Martin Hark sagt:

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich auch gerade mit alternativen Geldanlagen. Alternative Investments stellen sehr gute Möglichkeiten zur Geldanlage dar. Auf der einen Seite können diese einem bei der Diversifikation des Vermögens behilflich sein, auf der anderen handelt es sich um renditestarke Anlagemöglichkeiten. Neben den gängigsten alternativen Anlageformen, den Edelmetallen, gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten, welche der breiten Masse meist nicht bekannt sind. Dies liegt vor allem daran, dass ein gewisses Know-How bzw. in den meisten Fällen auch das nötige Kleingeld vorhanden sein muss um in solche Asset-Klassen investieren zu können – Hedgefonds, Wald, Kunst, Sammlerstücke … Vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten gewinnen Alternative Investments immer mehr an Bedeutung. Dabei sind vor allem neben den klassischen Edelmetallen noch ethische und grüne Investments sehr gefragt. Oftmals wird angenommen, dass solch Investments sicherer als die herkömmlichen Anlagen sind, da die Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund steht – dies bedeutet jedoch nicht, dass alternative Investments eine geringere Rendite aufweisen –alternative Investments können sogar renditestärker als herkömmliche Sparformen sein. In Zukunft wird ihnen sicherlich noch mehr Bedeutung zukommen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>