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Der Frankfurter Römer und die Skyline von Frankfurt
Frankfurter Geschichte
Das rechte Mainufer von Frankfurt ist seit gut 5000 Jahren Siedlungsgebiet. Ende des 1. Jh. n. Chr. lag auf dem Domhügel eine römische Siedlung und Militärstation. Später befand sich an gleicher Stelle ein fränkischer Königshof.




794 wird erstmals das königliche Gut an der "Franconofurt" als Ort einer bedeutenden Synode des fränkischen Adels unter der Leitung von Kaiser Karl dem Großen erwähnt. Eine Zusammenkunft von sowohl theologischer als auch politischer Bedeutung für die Herrschaft der Franken in Deutschland.

Friedrich II. verspricht 1240 den Besuchern der Frankfurter Messe königlichen Schutz für Hin- und Rückreise. Dies markiert den Beginn der langen internationalen Messetradition der Stadt.

1585 wird mit der Börse ein erster behördlich kontrollierter Geldwechsel in Frankfurt eingerichtet. Am Ende des Mittelalters war Frankfurt einer der reichsten und mächtigsten Handelsorte im Zentrum Deutschlands. Der Reformator Martin Luther notierte über die Stadt: "Frankfurt ist das Silber- und Goldloch!"

Die Deutsche Nationalversammlung tagt 1848 in der Frankfurter Paulskirche. Im März 1849 wird die erste Deutsche Verfassung, die allerdings nie wirklich in Kraft trat, verabschiedet.
Die Zurückweisung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV. von Preußen läßt die Reformbemühungen der Paulskirchenversammlung jedoch scheitern.

1949 wird Frankfurt beinahe Bundeshauptstadt - nur wenige Stimmen fehlten.

Mit dem ausgehenden 20. Jhd. strebt Frankfurt unter dem Motto »die Stadt am Fluß« eine neue und zeitgemäße Identität an.

"Urbanität" ist das Schlagwort des neuen Jahrtausends. Der Leitgedanke des modernen Städtebaus, die Verknüpfung von Arbeiten und Wohnen, Erleben und Erholen, verbunden mit einem hohen Maß an Mobilität, soll hier Realität werden.


 

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