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Der Mainzer Dom
Mainzer Geschichte
Die Stadt Mainz war im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte immer ein politisch, wirtschaftlich und kulturell bedeutender Ort.

In römischer Zeit fungierte "Mogontiacum" als Hauptstadt der Provinz "Germania superior" und entwickelte sich dann als Residenz der mächtigen Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten zum "Zentralort" des Reiches.




Der Mainzer Erzbischof bestimmte weit über 1000 Jahre die Geschichte der Stadt Mainz. Über seine kirchlichen Funktionen hinaus verfügte er als Reichsfürst und Territorialherr über eine zentrale Stellung im Reich. Vor allem die Auseinandersetzung um das Recht der Königskrönung bzw. -wahl bestimmte die Politik des Erzbischofs. Mainz war im Mittelalter einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte. Die Mainzer Bürger suchten in zunehmendem Maße ihre Interessen gegen den Erzbischof durchzusetzen.

Im Rahmen der römischen Expansionspläne entstand 13/12 v. Chr. in Mainz ein Lager für zwei römische Legionen. Im Anschluss entwickelte sich Mogontiacum als Hauptstadt der Provinz "Germania superior" zu einem zentralen Ort. Die circa 400 Jahre dauernde, römische Herrschaft währte bis in die Zeit der Völkerwanderung.

Im Gefolge der Französischen Revolution wurde Mainz erobert und die "Mainzer Republik" ausgerufen. Von 1797 bis 1814 war die Stadt Teil des französischen Staatsgebietes. Nachdem Mainz im 19. Jahrhundert zur Hauptstadt der hessen-darmstädtischen Provinz Rheinhessen wurde, ist die Stadt seit 1950 Landeshauptstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.


 

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